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                                                          25.11.2009

Presse-Service Junge Liberale Nürnberger Land

Festakt 20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Familien wachsen, wo Menschen Vertrauen in eine gemeinsame Zukunft haben. Kinder und junge Menschen sind die Lebensperspektive unserer Gesellschaft. Es ist daher unerlässlich, Kinderpolitik endlich als einen eigenständigen Bereich der Politik zu begreifen. Wir müssen begreifen, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, sondern ureigenste Bedürfnisse, Interessen, Rechte und Pflichten haben, und dass sie einer besonderen Förderung bedürfen, um sich zu eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln.

Die Jungen Liberalen begrüßen die bereits bestehenden Einrichtungen in Lauf, welche sich der Förderung von Kindern und jungen Menschen angenommen haben, so zum Beispiel die Kindergärten oder auch das Jugendzentrum. Nach Meinung der Julis sind diese jedoch weiterzuentwickeln, um eine noch zielgenauere Betreuung anbieten zu können. Außerdem sind allen Einrichtungen noch mehr qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.

Gleichzeitig ist es ein Teil der Kinderrechte, dass ihnen eine gute Bildung und Ausbildung garantiert wird. Denn nur durch Bildung werden sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Allen Kindern Chancengleichheit und Perspektiven zu bieten, ist Ziel liberaler Politik. Denn nur so kann auch Kinderarmut verhindert werden. Die soziale Lage der Eltern darf nicht über den Bildungsweg der Kinder und Jugendlichen entscheiden. Bildung von Beginn an, auch schon im Kindesalter, ist der entscheidende Faktor für Chancengerechtigkeit. Die FDP setzt sich daher für einen sofortigen flächendeckenden Ausbau an hochwertigen Betreuungsplätzen ein. So können Kinder frühzeitig gefördert werden und Eltern wird die Möglichkeit gegeben, Beruf und Familie zu vereinbaren. Die FDP möchte für jedes Kind als familienpolitische Leistung einen Bildungs- und Betreuungsgutschein einführen, mit dem Eltern Bildungsangebote, wie etwa Krippen, Museen oder Sportvereine nutzen können.

Die Jungen Liberalen fordern zudem mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Leben. Denn Teilhabe ist die Grundlage der Demokratie. „Nur wer sich aktiv für die Gestaltung seiner Umgebung einbringen kann, wird ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft werden!“, so der Kreisvorsitzende, Robert Trabandt. Hierfür ist es jedoch auch erforderlich, die Vorbehaltserklärung Deutschlands zur UN-Kinderrechtskonvention endlich aufzuheben und allen Kindern ihre Rechte zuzustehen. Damit würde der international und national bestehende Zweifel am Willen Deutschlands, die die Kinderrechtskonvention auch wirklich umzusetzen, endlich ausgeräumt werden.


10.11.2009

Presse-Service Junge Liberale Nürnberger Land

Sondierungsgespräche für die Gründung eines Rings Politischer Jugend (RPJ) im Landkreis Nürnberger Land

Die Jugend braucht eine Stimme!

Am vergangenen Donnerstag, den 05.11.2009, trafen sich die Vertreter der drei großen Jugendorganisationen der Parteien im Landkreis (Jusos, Junge Union, Junge Liberale) zu ihren ersten Vorbereitungsgesprächen zur Gründung eines RPJ im Landkreis Nürnberger Land. Obwohl eingeladen, sind die Jungen Grünen dieser Aufforderung nicht gefolgt.

Die Gespräche deuteten anfangs auf einen Gesprächsverlauf hin, von dem noch nicht abzusehen war, ob er Erfolg haben wird, und damit die Grundlagen für eine gemeinsame Basis der Jugendlichen und jungen Menschen im Landkreis stellen kann. Diese Angst verflog jedoch schnell. Alle Beteiligten erklärten ihr Interesse an einer solchen Institution, um noch stärker Politik für die jungen Menschen tätigen zu können. Doch hier nicht genug. Die zu Beginn herrschende Zurückhaltung, änderte sich schlagartig hin zu einer Ideenflut.

So wurden bereits die ersten Aktionen vereinbart. Bereits im kommenden Jahr, sollen Landtags- und Bundestagsfahrten für Schulklassen im Landkreis angeboten werden. Diese natürlich in Abstimmung mit den einzelnen Abgeordneten. Auch sind Podiumsdiskussionen direkt in den Schulen und bestimmte Veranstaltungen zu historischen Ereignissen geplant.

„Mit diesem Treffen wurden die Grundlagen für eine verstärkte Zusammenarbeit der einzelnen Jugendorganisationen im Landkreis gelegt. Im Interesse für die jungen Menschen. Denn auch wenn wir andere politische Visionen und Ansichten haben, teilen wir doch den Wunsch, bestimmte gleiche Ideen umzusetzen. Über alle Parteigrenzen hinweg!“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Robert Trabandt

Aufgrund der zeitlichen Beanspruchung aller Beteiligten im Monat Dezember, werden die nächsten Treffen erst wieder im Januar 2010 stattfinden. Ein genauer Gründungstermin steht zudem noch nicht fest, doch wurde als Ziel März/April 2010 vereinbart.

Als ständiges Mitglied wird zudem Patrick Edinger, Mitglied im Kreisvorstand der Julis Nürnberger Land, die Interessen der Julis im Ring Politischer Jugend vertreten.

22.10.2009

Presse-Service Junge Liberale Nürnberger Land

Behindertengerechter Ausbau des S-Bahnhofs Feucht

Jeder Mensch hat das Recht zur ungehinderten Teilnahme am öffentlichen Leben! Dazu zählen auch die Verkehrsmittel!

Die Jungen Liberalen Nürnberger Land unterstützen die Forderungen nach einem behindertengerechten Ausbau des S-Bahnhofs Feucht. Es kann nicht sein, dass Menschen, die sowieso zu den schwächsten in unserer Gesellschaft gehören und auf Hilfe angewiesen sind, auch noch benachteiligt werden.

So ist es beim Ausbau des Bahnhofs zu deutlichen Fehlern gekommen. Zwar sehen die damaligen Planungen fünf zusätzliche Behindertenparkplätze auf dem Park-&-Ride-Platz vor, doch keinen entsprechenden Aufzug, mit dem man auch den Bahnsteig erreichen kann. Zwar ist im Regelwerk der Deutschen Bahn hierzu enthalten, dass mindestens ein behindertengerechter Zugang vorgehalten werden muss, doch ist dieser bereits auf der Empfangsseite vorhanden. Damit entspricht der Feuchter Bahnhof allen Anforderungen. „Es ist unmöglich, dass auf dem Rücken der Schwächsten in unserer Gesellschaft, Einsparungen getroffen werden!“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Robert Trabandt.

Ein weiteres Problem stellt sich in der unterschiedlichen Höhe der Bahnsteige am Feuchter Bahnhof im Vergleich zu anderen Haltestellen. Für Menschen mit Behinderung ist es daher ohne fremde Hilfe unmöglich, die Züge auch zu besteigen. Wieder einmal mehr zeigt sich, dass hier falsche Planungen getroffen worden sind.

Die Jungen Liberalen Nürnberger Land kritisieren hierbei die Haltung der Staatsregierung und insbesondere auch des Wirtschaftsministeriums scharf. Falsche Entscheidungen, insbesondere zum Nachteil besonderer Bevölkerungsgruppen, dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Sie müssen umgehend umgesetzt werden, insbesondere dann, wenn die Fehler bekannt sind.

Auch ist es unsinnig, wie vom Wirtschaftsministerium und von der Deutschen Bahn getan, auf den vollständig behindertengerecht ausgebauten neuen Haltepunkt Feucht-Ost zu verweisen. So besteht hier keine Möglichkeit in den Umstieg zu den Zügen in Richtung Altdorf und es ist ein erheblicher Weg zum Zentrum Feuchts notwendig. „Anstatt unnütze Alternativen vorzuschlagen und zu erklären, warum Dinge nicht möglich sind, sollten vielmehr alle Anstrengungen unternommen werden, um eine Lösung für die Betroffenen zu erzielen!“, so der Kreisvorsitzende Robert Trabandt.

Die Jungen Liberalen fordern das Wirtschaftsministerium und die bayerische Staatsregierung daher auf, endlich aktiv zu werden und den behindertengerechten Ausbau des Feuchter Bahnhofs endlich durchzuführen. Nur so ist es möglich, alle Menschen am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen.



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In seinem aktuellen Weblog beschäftigt sich FDP-Generalsekretär Dirk Niebel unter dem Titel "Begleitmusik" mit den Kommentaren zu den aktuellen Koalitionsverhandlungen. (14.10.2009)

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