Die FDP habe dazu beigetragen, dass eine von Koalition und Opposition respektierte Persönlichkeit als gemeinsamer Kandidat aus den Gesprächen hervorgegangen ist. "Joachim Gauck steht als herausragende Persönlichkeit über den Parteien und wird als Bundespräsident größtes Vertrauen genießen", so die stellvertretende Bundesvorsitzende. "Für uns war entscheidend, in angemessener Zeit einen Kandidaten zu finden. Der großen politischen Verantwortung für unser Land gerecht zu werden, vor allem in diesen krisenreichen Zeiten, hatte höchste Priorität.“
Leutheusser-Schnarrenberger erklärte, sie rechne nach dem Streit mit der Union über die Nominierung nicht mit Schäden für die Koalitionen in Berlin und Bayern. "In einer schwierigen Situation ist es uns doch gelungen, zu einem guten Ergebnis zu kommen", sagte die bayerische FDP-Landesvorsitzende. Die breite Unterstützung für die Kandidatur Gaucks ermögliche eine Wahl des neuen Staatsoberhauptes "ohne Zittern" im ersten Wahlgang - "das ist nur mit Herrn Gauck möglich, und das wäre mit Herrn Töpfer nicht gegangen", so Leutheusser-Schnarrenberger.
Zeil: "Nominierung Gaucks ein Erfolg unserer Demokratie"
Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Martin Zeil bezeichnete die Nominierung von Joachim Gauck durch ein breites Parteienbündnis als einen Erfolg unserer Demokratie. "Es ist gut, dass es nach den gravierenden Vorgängen in den letzten Monaten jetzt sehr schnell gelungen ist, einen gemeinsamen Kandidaten zu nominieren, der dem Amt Würde und moralische Ausstrahlung zurückgeben kann", so Zeil.
Der stellvertrende FDP-Landesvorsitzende gratulierte dem Bundesvorsitzenden der FDP, Philipp Rösler, und dem Fraktionsvorsitzenden der FDP im Bundestag, Rainer Brüderle, dass sie diese Entscheidung in enger Abstimmung und voller Rückendeckung durch die FDP in den Ländern mit Überzeugungskraft und Standfestigkeit möglich gemacht hätten. "Bayerns Liberale freuen sich auf den neuen Bundespräsidenten, der uns mit seinen Leitmotiven 'Freiheit, Verantwortung und Demokratie' schon oft aus dem Herzen gesprochen hat", sagte Zeil.
Joachim Gauck betonte nach Bekanntwerden der Nominierung, für ihn sei dies ein ganz besonderer Tag. „Am meisten bewegt es mich, dass ein Mensch, der noch geboren ist im Krieg und in der Diktatur aufgewachsen ist, an die Spitze des Staates gerufen wird“, so der früheren DDR-Bürgerrechtler.
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Zeil: "Nominierung Gaucks ein Erfolg unserer Demokratie"
Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Martin Zeil bezeichnete die Nominierung von Joachim Gauck durch ein breites Parteienbündnis als einen Erfolg unserer Demokratie. "Es ist gut, dass es nach den gravierenden Vorgängen in den letzten Monaten jetzt sehr schnell gelungen ist, einen gemeinsamen Kandidaten zu nominieren, der dem Amt Würde und moralische Ausstrahlung zurückgeben kann", so Zeil.
Der stellvertrende FDP-Landesvorsitzende gratulierte dem Bundesvorsitzenden der FDP, Philipp Rösler, und dem Fraktionsvorsitzenden der FDP im Bundestag, Rainer Brüderle, dass sie diese Entscheidung in enger Abstimmung und voller Rückendeckung durch die FDP in den Ländern mit Überzeugungskraft und Standfestigkeit möglich gemacht hätten. "Bayerns Liberale freuen sich auf den neuen Bundespräsidenten, der uns mit seinen Leitmotiven 'Freiheit, Verantwortung und Demokratie' schon oft aus dem Herzen gesprochen hat", sagte Zeil.
Joachim Gauck betonte nach Bekanntwerden der Nominierung, für ihn sei dies ein ganz besonderer Tag. „Am meisten bewegt es mich, dass ein Mensch, der noch geboren ist im Krieg und in der Diktatur aufgewachsen ist, an die Spitze des Staates gerufen wird“, so der früheren DDR-Bürgerrechtler.



